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Entdecke
die Römer

Zwei Legionäre auf Wache im Römerlager Haltern

Ob durch Städte, Straßen oder Bauten – knapp 500 Jahre haben die Römer Nordrhein-Westfalen geprägt. Das ist bis heute nahezu überall sichtbar.

Auf roemer.nrw finden Sie alles rund um das Leben zur Römerzeit in Nordrhein-Westfalen.

Entdecken Sie spannende archäologische Stätten, Museen und Funde – und vielleicht sogar Ihre eigene Stadt ganz neu! 

 

Das dürfen Sie nicht verpassen

Stadtmauer / Nordtor

Domkloster 4
50667 Köln
Deutschland

Wiedererrichteter östlicher, seitlicher Torbogen des römischen Nordtores; der mittlere Bogen mit der Inschrift CCAA befindet sich im RGM am Roncalliplatz

N 50°56'29" E 6°57'26"
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VIA Erlebnisraum Römerstraße

Verein Erlebnisraum Römerstraße e.V. c/o Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln
Archäologische Bodendenkmalpflege und –denkmalschutz, Cäcilienstraße 46
50667 Köln
Deutschland

Sie haben Lust auf eine Reise durch Zeit und Raum im Rheinland? Dann entdecken Sie zu Fuß oder per Rad den Erlebnisraum links und rechts der alten Römerstraßen!

N 50°56'20" E 6°57'14"
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ArchaeoRegion Nordeifel

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Endenicher Str. 133
53115 Bonn
Deutschland

Die Nordeifel ist reich an archäologischen Denkmälern unterschiedlichster Zeitstellungen. Stellen Sie sich per Informationsbroschüre oder der Website selbst spannende Ausflugsziele zusammen und gehen Sie auf Entdeckungs-Tour! Vor Ort bieten Ihnen moderne Tafeln verständlichen Informationen auf aktuellem Wissensstand.

N 50°43'22" E 7°5'25"
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Römerkeller Dormagen

Kölner Straße 38
41541 Dormagen
Deutschland

Reiter bestimmten in der Römerzeit das Bild in „Durnomagus“. Mitten in der heutigen Innenstadt war eine Einheit mit 480 Soldaten (Ala) stationiert. Diese bewachten als schnelle Eingreiftruppe die Rheingrenze. An das Reiterkastell schloss sich ein Lagerdorf an. Ausstellungen zum römischen Dormagen gibt es im Historischen Rathaus und im „Römerkeller“ zu entdecken. 

N 51°7'19" E 6°50'41"
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Römerstraße

Schmidtheim
53949 Dahlem
Deutschland

Im Waldgebiet bei Dahlem erhaltener römerischer Straßendamm wohl aus der Zeit um 20-17 v. Chr. Er ist Teil "Agrippastraße", der Fernstraße vom Mittelmeer bis nach Lyon, die M. Vipsanius Agrippa errichten ließ.

N 50°24'55" E 6°33'26"
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Absatzbecken Eifelwasserleitung

Absetzbecken Duffesbach, Berrenrather Straße, Sülz, Lindenthal
50937 Köln
Deutschland

Der 7 x 7 m große Fundamentblock mit zwei Becken diente als Absatzbecken oder Schlammfang der ersten Vorgebirgsleitung aus dem frühen 1. Jahrhundert n. Chr. Neben dem Schutzhaus steht einer von mehr als 20 Abschnitten der Eifelwasserleitung, die 1979 beim Ausbau der Landstraße L 195 in Mechernich-Breitenbenden weichen mussten.Die Eifelwasserleitung war mit einer Länge von 95,4 Kilometern der größte antike Technikbau nördlich der Alpen. Ab 80/90 n. Chr. versorgte sie die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), das heutige Köln, für rund 190 Jahre mit frischem Quellwasser.Bild: Römisch-Germanisches Museum Köln

N 50°54'40" E 6°55'5"
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Römische Grabkammer in Köln-Weiden

Aachener Straße 1328
50859 Köln-Weiden
Deutschland

Mitten in Köln-Weiden (Aachener Straße 1328) liegt einer der größten archäologischen Schätze Nordrhein-Westfalens: eine römische Grabkammer. Seit der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. bestattete dort eine reiche Gutsfamilie ihre verstorbenen Angehörigen. Lange Zeit war die Grabkammer nicht zugänglich - erst seit Juli 2019 ist sie als Teil eines attraktiven Lern- und Erlebnisortes eröffnet worden und kann besichtigt werden.

1843 eher zufällig bei Ausschachtungsarbeiten entdeckt zählt das Weidener Römergrab heute zu den besterhaltenen und eindrucksvollsten Grabanlagen aus römischer Zeit nördlich der Alpen. Es zeigt einen Großteil seiner originalen Ausstattung – Antike pur. Die unterirdische Grabkammer würde auch in Rom etwas Besonderes sein.

Die Grabkammer gewährt vielfältige Einblicke in die Jenseitsvorstellungen, das Bestattungswesen, den Totenkult und die Grabkunst der Römer. Sie öffnet die Tür ins Reich der Toten, erzählt aber auch viel über die Lebenden.

Besucher erwartet ein einzigartiger Raumeindruck mit emotionaler Faszination verstärkt durch das geheimnisvolle, fast magische Dämmerlicht, das durch die Öffnung im Boden des aufgesetzten Schutzbaus einfällt.

Und auch das ist die Grabkammer in Weiden: eines der frühesten Zeugnisse staatlicher Denkmalpflege in Deutschland. Die Wiederherstellung und Sicherung des archäologischen Befundes, die Errichtung eines Schutzbaus darüber und eines Wärterhauses gleich nebenan durch die preußische Provinzialverwaltung, seine öffentliche Präsentation und Zugänglichkeit im Jahre 1848 sind noch heute – gut 170 Jahre danach – beispiellos. Zudem ist das gesamte Ensemble mit keinem Geringeren als mit dem ehemaligen Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner verbunden.

N 50°56'19" E 6°49'28"
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Römerkanal-Wanderweg

Römerkanal-Infozentrum
Himmeroder Wall 6
53359 Rheinbach
Deutschland

Der Römerkanal-Wanderweg verläuft zwischen Nettersheim in der Eifel und Köln Sülz. Auf 116 km Strecke führt er vorbei an der römischen Eifelwasserleitung. In sieben Etappen aufgeteilt lässt sich dieses besondere Bauwerk hautnah erleben. Mehr als 50 Infotafeln und zahlreiche verbliebene Teilstücke der Eifelwasserleitung geben spannende Einblicke in die römische Ingenieurskunst. Die Nähe zum ÖPNV verspricht eine entspannte An- und Abreise und unterwegs laden zahlreiche Gastgeber entlang des Weges zu Einkehr und Übernachtung ein.

N 50°37'43" E 6°57'30"
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Römischer Steinbruch

Römischer Steinbruch, Gemünder Straße
53925 Kall
Deutschland

Spuren römischen Sandsteinabbaus in einem Buntsandstein-Ensemble.

N 50°32'42" E 6°33'14"
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Abwassersammler

Kleine Budengasse / Theo-Burauen-Platz
50667 Köln
Deutschland

Römischer Originalbefund, leicht transloziert: Auf dem Platz steht ein Teilstück der Abwasserleitung, die unter der Kleinen Budengasse verläuft.

N 50°56'21" E 6°57'32"
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Sie kennen noch mehr Römer-Angebote?

Wir freuen uns über Ihre Hinweise und Fotos an
roemer [at] mhkbd.nrw.de (roemer[at]mhkbd[dot]nrw[dot]de) !

Römer in Nordrhein-Westfalen
Ein Foto der Säulen des rekonstruierten Hafentemples im LVR-Archäologischen Park Xanten
Das Römische Reich

Anfangs ein kleiner Stadtstaat, wurde aus Rom im Laufe von beinahe 700 Jahren ein Weltreich. Doch wie gelang es den Römern, so mächtig zu werden? Und warum sind wir heute nicht alle Römer?

 

Nordrhein-Westfalen im Römischen Reich

Was haben Kirschen, das Wasserklosett, Beton und die Fußbodenheizung gemeinsam? Alle diese Annehmlichkeiten waren Exportschlager einer antiken Hochkultur – des „alten Rom“. Römische Legionäre, Handwerker, Kaufleute, Siedler und Siedlerinnen brachten viele Neuerungen auch zu uns an die Nordgrenzen des Reiches. Ob das alle Einheimischen wertgeschätzt haben?

 

Modell des Römerkastells Dormagen
Aufbewahrungsgefäß
Wissensportal

Sie kamen, sahen und siegten – doch wie lebten und herrschten die Römer hier bei uns am Rhein? Hier finden Sie spannende und manchmal verblüffende Informationen zur Römerzeit in Nordrhein-Westfalen.

Erfahren Sie mehr über die Entstehung der Provinz Niedergermanien, das Leben der einheimischen Bevölkerung, zu römischen Verkehrswegen und vielen weiteren Themen. Viel Freude beim Entdecken!

Der Limes - die Grenzen des römischen Reiches
Legionäre auf einem nachgebauten Abschnitt der römischen Lagerbefestigung im Roemerpark Bergkamen

Der Limes war die Grenze des Römischen Reiches. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung verlief er in über 20 modernen Ländern und war insgesamt 7 500 Kilometer lang. Je nach Situation vor Ort sahen die Limesabschnitte ganz unterschiedlich aus. 

Im Norden verlief der Limes in weiten Teilen entlang der Flüsse Rhein, Main und Donau. Diese „nassen Grenzen“ wurden durch eine Kette von Kastellen und Legionslagern abgesichert. Im heutigen Deutschland verliefen Abschnitte des Niedergermanischen Limes , der Obergermanisch-Raetische Limes und Teile des Donau-Limes.

Lesefutter für Entdeckerinnen und Entdecker
Fotografie des Entdeckerbuches der NRW-Stifung zum Niedergermanischen Limes

Seit gut vier Jahren zählen die Fundplätze des Niedergermanischen Limes zum UNESCO-Welterbe. „Mein Römer-Entdeckerbuch – Der Niedergermanische Limes im Rheinland“ der NRW-Stiftung lädt Kinder, Familien und Schulklassen zu Entdeckertouren zu diesem Welterbe in Nordrhein-Westfalen ein. Gemeinsam mit Nicki Nuss, dem Maskottchen für Kinderangebote der NRW-Stiftung, erkunden sie die 24 Fundplätze des römischen Limes im Land – also Orte, an denen sich heute noch Spuren römischer Städte und Lager oder spannende Museen und Rekonstruktionen befinden. 

Die Spaziergänge führen durch Remagen, Iversheim, Bonn, Kottenforst, Köln-Marienburg, die Kölner Innenstadt, Köln-Deutz, Monheim, Dormagen, Neuss-Reckberg, Neuss, Krefeld-Gellep, Moers-Asberg, Duisburg-Werthausen, Alpen-Drüpt, Xanten-Fürstenberg, Xanten, Uedem, Wesel, Kalkar-Altkalkar, Kalkar-Kalkarberg, Bedburg-Hau, Kleve-Reichswald und Kleve-Keeken. Dabei versetzen packende Geschichten die jungen Leserinnen und Leser in die Zeit vor rund 2.000 Jahren. Bastel- und Kreativtipps für zu Hause und viele Illustrationen lassen die Fakten zur römischen Geschichte zusätzlich lebendig werden.

Das Entdeckerbuch wurde vollständig durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung mit 150.000 Euro finanziert. Es ist als Druckexemplar erhältlich bei der NRW-Stiftung und den Limes -Kommunen sowie digital als pdf zum Download.

Das Medienprojekt „Begrenzte Erfahrungen – erfahrene Grenzen“

„Archäologie – da geht es doch um früher“, denken viele. „Was die da ausbuddeln, hat nichts mit mir zu tun.“ Tatsächlich geben uns die Fakten aus dem Boden wichtige Impulse für das Jetzt, sei es zum Thema Klima, zum Umgang mit Ressourcen oder zum Phänomen „Grenze“, das die Archäologische Landesausstellung „Roms fließende Grenzen“ vorstellt.

Im Medienprojekt „Begrenzte Erfahrungen – erfahrene Grenzen“ haben Jugendliche und junge Erwachsene an den fünf Ausstellungsstandorten den Vergleich gewagt: Anhand der Forschungsergebnisse zum Leben am und mit dem Limes haben sie ihre persönlichen Gedanken und Erfahrungen zum Thema Grenze in Filmen festgehalten.

Das Medienprojekt