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Das Medienprojekt

„Begrenzte Erfahrungen – erfahrene Grenzen“

„Archäologie – da geht es doch um früher“, denken viele. „Was die da ausbuddeln, hat nichts mit mir zu tun.“ Tatsächlich geben die Fakten aus dem Boden aber – unmittelbar oder im Vergleich mit der heutigen Situation – wichtige Impulse für das Jetzt, sei es zum Thema Klima, zum Umgang mit Ressourcen oder zum Phänomen „Grenze“, das die Archäologische Landesausstellung „Roms fließende Grenzen“ vorstellt.

In römischer Zeit verband der Rhein als Verkehrs- und Handelsweg Menschen und Märkte, bildete aber auch eine Grenze. An ihr, mit ihr und über sie hinweg gestalteten Menschen über Jahrhunderte Alltag und Gesellschaft. Doch was bedeutete das eigentlich tatsächlich und ganz lebensnah? Und wie erleben wir Grenzen heute?

Im Medienprojekt „Begrenzte Erfahrungen – erfahrene Grenzen“ haben Jugendliche und junge Erwachsene den Vergleich gewagt und an allen fünf Ausstellungsstandorten anhand der Forschungsergebnisse zum Leben am und mit dem Limes ihre Gedanken und Erfahrungen zum Thema Grenze in Filmen festgehalten.

Die Filme schildern berührend, durchdacht und ehrlich persönliche Geschichten diesseits und jenseits von Grenzen und von Wegen über Grenzen hinweg. Aber auch alltägliche Erfahrungen mit kulturellen, gesellschaftlichen, politischen oder religiösen Grenzen stellen die Jugendlichen vor.

Detmold
Junge Erwachsene mit ganz unterschiedlichen Migrationserfahrungen haben sich in Detmold anlässlich der Ausstellung „Grenzüberschreitung am Limes“ über die verschiedenen Aspekte von Migration ausgetauscht. Wie ist es, Grenzen zu überschreiten? Was ist besser oder anders am neuen Ort? Und lassen sich Grenzen schlussendlich überwinden?
Teaserbild Detmold
Medienprojektr Köln
Köln
Junge Menschen mit und ohne Autismus haben sich mit sprachlichen und persönlichen Grenzen auseinandergesetzt. Manche Grenze kann dem einzelnen Menschen viel bedeuten, auch wenn Grenzen bei jedem sehr individuell verlaufen. Was begrenzt und trennt uns, wenn wir uns verständigen wollen? Wie lassen sich Sprachbarrieren überwinden – vielleicht mit Herz und Händen?
Die Filmreihe wird in Kürze an dieser Stelle mit Projektfilmen aus Bonn, Xanten und Haltern fortgesetzt.