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die Römer

Zwei Legionäre auf Wache im Römerlager Haltern

Ob durch Städte, Straßen oder Bauten – knapp 500 Jahre haben die Römer Nordrhein-Westfalen geprägt. Das ist bis heute nahezu überall sichtbar.

Auf roemer.nrw finden Sie alles rund um das Leben zur Römerzeit in Nordrhein-Westfalen.

Entdecken Sie spannende archäologische Stätten, Museen und Funde – und vielleicht sogar Ihre eigene Stadt ganz neu! 

 

Das dürfen Sie nicht verpassen

Vicus Neubourheim

Königshäuschen 27
52428 Jülich
Deutschland

4,5 ha große römische Straßensiedlung mit Gärten und Werkstätten.

N 50°54'41" E 6°20'12"
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Römisches Militärlager

Römerlager Olfen, Zum Krähenbusch
59399 Olfen
Deutschland

Römisches Standlager aus der Zeit zwischen 11 v. Chr. – ca. 8/7 v. Chr. (Feldzüge des Drusus) mit trapezförmigem Grundriss und einer Innenfläche von ca. 5,4 ha. Die Lagerumwehrung bestand aus einem Spitzgraben und einer Holz-Erde-Maue, die Innenbebauung aus Lehmfachwerkbauten.

N 51°41'23" E 7°21'2"
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Römervilla Blankenheim

In den Alzen
53945 Blankenheim
Deutschland

Neben thematischen Rad- und Wanderwegen lassen sich in Blankenheim auch die Reste eines römischen Landguts ("Villa rustica") finden, das zu den größter dieser Art im Rheinland gehörte. Mit moderner Architektur wurde hierbei die Säulenvorhalle, der Porticus, rekonstruiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sehenswerte römische Hinterlassenschaften können im Römerinformationszentrum des Eifelmuseums/Gildehaus begutachtet werden.

N 50°26'31" E 6°38'32"
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Turm und Teilstück Stadtmauer

Verkehrsinsel Komödienstr./Ecke Tunisstr.
50667 Köln
Deutschland

Bis zum Fundament sichtbarer Turm und Teilstück der römischen Stadtmauer Kölns; namensgebend ist die Familie Lysolph, die im Mittelalter den Turm bewohnt haben soll.

N 50°56'30" E 6°57'10"
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Abschnitt Agrippastraße

NSG Nonnenbachtal und Seitentaeler mit Froschberg und Gillenberg
B 51, Blankenheimerdorf
53945 Blankenheim
Deutschland

Sichtbarer Teil der "Agrippastraße", der Fernstraße vom Mittelmeer bis nach Lyon, die M. Vipsanius Agrippa errichten ließ.

N 50°24'12" E 6°41'26"
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Abwassersammler

Kleine Budengasse / Theo-Burauen-Platz
50667 Köln
Deutschland

Römischer Originalbefund, leicht transloziert: Auf dem Platz steht ein Teilstück der Abwasserleitung, die unter der Kleinen Budengasse verläuft.

N 50°56'21" E 6°57'32"
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Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln

Cäcilienstraße 46
50667 Köln
Deutschland

Mit Funden von der Urgeschichte bis ins frühe Mittelalter zeigt das Museum die Entwicklung und Bedeutung Kölns durch die Jahrhunderte. Im Belgischen Haus präsentiert das Römisch-Germanische Museum während der Sanierung seines Stammhauses am Roncalliplatz das Beste aus seinen Sammlungen, darunter die weltweit einzigartige Sammlung antiken Glases. Besucher*innen begegnen ebenso vertrauten wie bisher nie gezeigten archäologischen Exponaten und erleben das Museum in neuem Gewand.
Zwei der größten und bekanntesten Denkmäler des römischen Köln – das Dionysos-Mosaik und das Poblicius- Denkmal – können weiterhin im Museum neben dem Kölner Dom besichtigt werden.

N 50°56'8" E 6°57'1"
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Stadtmauer und wiederaufgestellter Keller

Kurt-Hackenberg-Platz 2
50667 Köln
Deutschland

Außerhalb der Stadtmauer wiedererrichteter Keller, der ursprünglich zu einem römischen Privathaus innerhalb der Stadt gehörte und an der Nord-Süd-Hauptstraße lag.

N 50°56'25" E 6°57'35"
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Abschnitte Agrippastraße

Römerstraße, Lechenich
50374 Erftstadt
Deutschland

Übergänge der Agrippastraße am Rotbach mit Brandgräbern sowie an der Erft, Abschnitt Agrippastraße in Erftstadt.

N 50°47'52" E 6°47'35"
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Römische Marschlager

Kassacker 3
46284 Dorsten-Holsterhausen
Deutschland

Bis zu 10 Marschlager aus der Zeit ca. 12 v. Chr. – ca. 16 n. Chr mit kurzer Verweildauer der Truppen von wenigen Tagen bis Wochen. Die Lager sind nicht vollständig erhalten (moderne Überbauung, Ufererosion der Lippe). Die Lagergröße war ausreichend für 3 Legionen, mehrere Hilfstruppen und Tross. Es gab keine Innenbebauung in Marschlagern, die Legionäre campierten in Zelten.

N 51°40'26" E 6°56'7"
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Sie kennen noch mehr Römer-Angebote?

Wir freuen uns über Ihre Hinweise und Fotos an
roemer [at] mhkbd.nrw.de (roemer[at]mhkbd[dot]nrw[dot]de) !

Römer in Nordrhein-Westfalen
Ein Foto der Säulen des rekonstruierten Hafentemples im LVR-Archäologischen Park Xanten
Das Römische Reich

Anfangs ein kleiner Stadtstaat, wurde aus Rom im Laufe von beinahe 700 Jahren ein Weltreich. Doch wie gelang es den Römern, so mächtig zu werden? Und warum sind wir heute nicht alle Römer?

 

Nordrhein-Westfalen im Römischen Reich

Was haben Kirschen, das Wasserklosett, Beton und die Fußbodenheizung gemeinsam? Alle diese Annehmlichkeiten waren Exportschlager einer antiken Hochkultur – des „alten Rom“. Römische Legionäre, Handwerker, Kaufleute, Siedler und Siedlerinnen brachten viele Neuerungen auch zu uns an die Nordgrenzen des Reiches. Ob das alle Einheimischen wertgeschätzt haben?

 

Modell des Römerkastells Dormagen
Aufbewahrungsgefäß
Wissensportal

Sie kamen, sahen und siegten – doch wie lebten und herrschten die Römer hier bei uns am Rhein? Hier finden Sie spannende und manchmal verblüffende Informationen zur Römerzeit in Nordrhein-Westfalen.

Erfahren Sie mehr über die Entstehung der Provinz Niedergermanien, das Leben der einheimischen Bevölkerung, zu römischen Verkehrswegen und vielen weiteren Themen. Viel Freude beim Entdecken!

Der Limes - die Grenzen des römischen Reiches
Legionäre auf einem nachgebauten Abschnitt der römischen Lagerbefestigung im Roemerpark Bergkamen

Der Limes war die Grenze des Römischen Reiches. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung verlief er in über 20 modernen Ländern und war insgesamt 7 500 Kilometer lang. Je nach Situation vor Ort sahen die Limesabschnitte ganz unterschiedlich aus. 

Im Norden verlief der Limes in weiten Teilen entlang der Flüsse Rhein, Main und Donau. Diese „nassen Grenzen“ wurden durch eine Kette von Kastellen und Legionslagern abgesichert. Im heutigen Deutschland verliefen Abschnitte des Niedergermanischen Limes , der Obergermanisch-Raetische Limes und Teile des Donau-Limes.

Lesefutter für Entdeckerinnen und Entdecker
Fotografie des Entdeckerbuches der NRW-Stifung zum Niedergermanischen Limes

Seit gut vier Jahren zählen die Fundplätze des Niedergermanischen Limes zum UNESCO-Welterbe. „Mein Römer-Entdeckerbuch – Der Niedergermanische Limes im Rheinland“ der NRW-Stiftung lädt Kinder, Familien und Schulklassen zu Entdeckertouren zu diesem Welterbe in Nordrhein-Westfalen ein. Gemeinsam mit Nicki Nuss, dem Maskottchen für Kinderangebote der NRW-Stiftung, erkunden sie die 24 Fundplätze des römischen Limes im Land – also Orte, an denen sich heute noch Spuren römischer Städte und Lager oder spannende Museen und Rekonstruktionen befinden. 

Die Spaziergänge führen durch Remagen, Iversheim, Bonn, Kottenforst, Köln-Marienburg, die Kölner Innenstadt, Köln-Deutz, Monheim, Dormagen, Neuss-Reckberg, Neuss, Krefeld-Gellep, Moers-Asberg, Duisburg-Werthausen, Alpen-Drüpt, Xanten-Fürstenberg, Xanten, Uedem, Wesel, Kalkar-Altkalkar, Kalkar-Kalkarberg, Bedburg-Hau, Kleve-Reichswald und Kleve-Keeken. Dabei versetzen packende Geschichten die jungen Leserinnen und Leser in die Zeit vor rund 2.000 Jahren. Bastel- und Kreativtipps für zu Hause und viele Illustrationen lassen die Fakten zur römischen Geschichte zusätzlich lebendig werden.

Das Entdeckerbuch wurde vollständig durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung mit 150.000 Euro finanziert. Es ist als Druckexemplar erhältlich bei der NRW-Stiftung und den Limes -Kommunen sowie digital als pdf zum Download.

Das Medienprojekt „Begrenzte Erfahrungen – erfahrene Grenzen“

„Archäologie – da geht es doch um früher“, denken viele. „Was die da ausbuddeln, hat nichts mit mir zu tun.“ Tatsächlich geben uns die Fakten aus dem Boden wichtige Impulse für das Jetzt, sei es zum Thema Klima, zum Umgang mit Ressourcen oder zum Phänomen „Grenze“, das die Archäologische Landesausstellung „Roms fließende Grenzen“ vorstellt.

Im Medienprojekt „Begrenzte Erfahrungen – erfahrene Grenzen“ haben Jugendliche und junge Erwachsene an den fünf Ausstellungsstandorten den Vergleich gewagt: Anhand der Forschungsergebnisse zum Leben am und mit dem Limes haben sie ihre persönlichen Gedanken und Erfahrungen zum Thema Grenze in Filmen festgehalten.

Das Medienprojekt