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Uedem-Hochwald

Rest eines Erdwalles mit Laubbäumen als Relikt eines römischen Übungslagers in Uedem-Hochwald.
Bild:

Rest eines Erdwalles eines römischen Übungslagers in Uedem-Hochwald.

13 Übungslager

Im Uedemer Hochwald wurde 1994 mit insgesamt 13 Übungslagern ein vollständiges Manöverareal des römischen Militärs entdeckt. Bis heute sind die etwa 0,5 m hoch erhaltenen Erdwälle der Lager größtenteils gut erkennbar. Die Lager wurden zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert errichtet.

Zugänglichkeit: öffentlich

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Abschnitt Via Belgica

Kaeks
52382 Quadrath-Ichendorf
Deutschland

Die Via Belgica war die römische Fernstraße von Köln nach Boulogne-sur-Mer. Etwa 60 Kilometer der Straße liegen im heutigen Rheinland. Sie verläuft von dort durch die niederländische Provinz Zuid Limburg über die Wallonie in Belgien bis zur Küste an den Ärmelkanal.

N 50°56'7" E 6°40'49"
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Marschlager

Senner Hellweg
33689 Bielefeld-Sennestadt
Deutschland

Römisches Marschlager aus augusteischer Zeit mit sichtbaren Resten der Wall-Graben-Anlage. Seine Größe war ausreichend für drei legionen, Auxiliareinheiten und Tross.

N 51°57'34" E 8°35'20"
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Römische Marschlager

Kassacker 3
46284 Dorsten-Holsterhausen
Deutschland

Bis zu 10 Marschlager aus der Zeit ca. 12 v. Chr. – ca. 16 n. Chr mit kurzer Verweildauer der Truppen von wenigen Tagen bis Wochen. Die Lager sind nicht vollständig erhalten (moderne Überbauung, Ufererosion der Lippe). Die Lagergröße war ausreichend für 3 Legionen, mehrere Hilfstruppen und Tross. Es gab keine Innenbebauung in Marschlagern, die Legionäre campierten in Zelten.

N 51°40'26" E 6°56'7"
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Wachtturm (Rekonstruktion)

Am Reckberg, Grimlinghausen
41468 Neuss
Deutschland

Ende des 19. Jahrhunderts legte der Neusser Archäologe Constantin Koenen auf dem Reckberg die Fundamente eines Wachturms frei, der den Römern wohl auch zur Übermittlung von Signalen gedient hatte. 1991 errichtete man unweit dieser Fundstelle eine Rekonstruktion des Bauwerks.

N 51°10'13" E 6°46'40"
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Stadtmauer - Zeughausstraße

Zeughausstr. 1-3
50667 Köln
Deutschland

Das Zeughaus (heute: Kölnisches Stadtmuseum) ist auf der Stadtmauer errichtet worden; an der südlichen Gebäudefront ist diese sichtbar; im weiteren Verlauf bis Mohrenstr./Auf dem Berlich ist die Stadtmauer (teils neuzeitlich verblendet) rund 90 m lang sichtbar

N 50°56'29" E 6°57'2"
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Matronentempel

Krausstraße 2, Zingsheim
53947 Nettersheim
Deutschland

Überreste/Teilrekonstruktion des Matronentempels "Vor Hirschberg"

N 50°30'33" E 6°39'21"
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Turmfundamente

Helenenstr./Ecke St.-Apern-Str.
50667 Köln
Deutschland

Die Fundamente des sogenannten Helenenturms wurden für weitere Aufbauten verwendet.

N 50°56'23" E 6°56'46"
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Eifelmuseum Gildehaus

Ahrstr. 55-57
53945 Blankenheim
Deutschland

Informationszentrum zur Geschichte der Römer und ihrer Nachwirkungen in Blankenheim und der Nordeifel. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Geschichte der Römervilla Blankenheim - mit einer Nutzungsgeschichte vom 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. - und ihre moderne Rekonstruktion

N 50°26'14" E 6°38'59"
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Villa rustica Roderath

Villa Rustica, K 36,
53947 Nettersheim
Deutschland

Überreste einer römischen Hofanlage, bestehend wohl vom 1.-4. Jh. n. Chr.

N 50°30'12" E 6°41'41"
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Archäologische Vitrine

Friedrich-Wilhelm-Platz
52062 Aachen
Deutschland

Auf 60 Quadratmetern können in einem überdachten Schutzbau archäologische Funde in Aachen bestaunt werden. Von der Jungsteinzeit über die Römerzeit bis hin zum späten Mittelalter sind in der archäologischen Vitrine Fundstücke zu sehen, die bei Tiefbauarbeiten auf dem Gelände des Aachener Elisengartens gefunden wurden.

N 50°46'27" E 6°5'15"
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