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Alpen-Drüpt

Panoramablick über das ehemalige Militärgelände
Bild:

Panoramablick über das ehemalige Militärgelände

Hilfstruppenkastell und Marschlager Drüpt

Das 2015 bei Alpen-Drüpt entdeckte Hilfstruppenkastell datiert in das 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. Zwei große Marschlager bisher unbekannter Datierung zeigen ferner, dass hier, zwischen Vetera castra bei Xanten und Asciburgium/Moers-Asberg ein strategisch bedeutsamer Ort war. Die Lagerflächen sind teilweise überbaut und werden heute mehrheitlich landwirtschaftlich genutzt. Der Fundplatz wird von der L137 gequert und ist zum Teil über Feldwege zugänglich.

Zugänglichkeit: teils öffentlich, über Feldwege

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Abschnitt Agrippastraße

Industriestraße - Luxemburger Straße
50354 Hürth-Ville
Deutschland

Fortsetzung der antiken römischen Fernstraße über die Ville.Bild: HOWI via Wikimedia Commons, Ausschnitt

N 50°52'21" E 6°52'55"
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Eifelmuseum Gildehaus

Ahrstr. 55-57
53945 Blankenheim
Deutschland

Informationszentrum zur Geschichte der Römer und ihrer Nachwirkungen in Blankenheim und der Nordeifel. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Geschichte der Römervilla Blankenheim - mit einer Nutzungsgeschichte vom 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. - und ihre moderne Rekonstruktion

N 50°26'14" E 6°38'59"
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RomaNEum Neuss

Brückstraße 1
41460 Neuss
Deutschland

Das „RomaNEum“, das die Volkshochschule, die Musikschule und die Fernuniversität Hagen beherbergt, steht an einem historischen Ort. Im Gebäude sind Fundamente römischer Gebäude zu besichtigen. Vor dem RomaNEum sind die Grundrisse einer Herberge im Pflaster markiert.

N 51°11'53" E 6°41'43"
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Stadtmauer - St. Aposteln

Apostelnstr. / Gertrudenstr.
50667 Köln
Deutschland

Römischer Originalbefund unterirdisch (nicht sichtbar). Zwischen St. Aposteln und dem Neumarkt sind der Verlauf der Stadtmauer und die Lage des Westtores (zum Teil) im Pflaster gekennzeichnet.

N 50°56'16" E 6°56'44"
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Haus Bürgel

Urdenbacher Weg
40789 Monheim am Rhein
Deutschland

Inmitten der Rheinaue Urdenbacher Kämpe zwischen Düsseldorf und Monheim am Rhein liegt das ehemalige Römerkastell Haus Bürgel. Im heutigen Gutshof befindet sich das Römische Museum, wo eine Fülle spätantiker Fundstücke attraktiv präsentiert werden. Pflasterungen im Außenbereich heben die Position mehrerer Türme, eines Tores und des einstigen Kastellbades hervor. Ein historischer Nutzgarten zeigt Gemüse und Kräuter aus germanischer und römischer Zeit sowie aus späteren Epochen.

N 51°7'25" E 6°52'34"
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teilrekonstruierte Aquäduktbrücke

Nachbau Aquäduktbögen Mechernich-Vussem, Titusstraße, Vussem
53894 Mechernich
Deutschland

Die römische Eifelwasserleitung führte über einige Brückenbauwerke, um Seitentäler zu überqueren. Die Teilrekonstruktion einer solchen Aquäduktbrücke wurde 1959 in Vussem auf den originalen Brückenpfeilern aus römischer Zeit errichtet. Das Veytal hat hier eine Breite von über 70 m, weist steile Hänge auf und ist in zwei Schluchten gespalten. Die Aquäduktbrücke war 80 m lang und besaß maximal zwölf Pfeiler, die die Kanalrinne trugen. Das Wasser wurde in einer Höhe von 10 m über den Talgrund geführt. Parkmöglichkeit: Vor Ort 

N 50°34'4" E 6°39'56"
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Stadtmauer und 9. Tor

Alte Mauer am Bach / Rothgerberbach / Kaygasse 1
50676 Köln
Deutschland

Entlang der Straßen verläuft die römische Stadtmauer (heute Ziegelmauerwerk); der Turm an der Kaygasse und ein anschließendes Stück römische Mauer ist unter einem vorkragenden Gebäude zu sehen.

N 50°55'52" E 6°57'5"
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Aufschluss Eifelwasserleitung

Siedlung Milde
53894 Mechernich-Breitenbenden
Deutschland

Das beim Straßenbau angeschnittene Teilstück der römischen Eifelwasserleitung bei Breitenbenden zeigt mehrere technische Details, die einen anschaulichen Einblick in die römische Technik des Aquäduktbaus geben. Dem Leitungsgerinne aus Stampfbeton (Opus camenticium) sitzt das Mauerwerk der Kanalwangen aus Handquadersteinen auf. Das Gewölbe, bestehend aus Grauwacke unter Verwendung von Mörtel, wurde über einem hölzernen Lehrgerüst errichtet. Die Abdrücke der Bretterlagen des Gerüstes sind im Mörtel noch sichtbar!

N 50°34'38" E 6°40'40"
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Dionysos-Mosaik, Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln

Roncalliplatz 4
50667 Köln
Deutschland

Mosaik im Hauptraum eines großen römischen Peristylhauses, seit 1946 zugänglich, mit Eröffnung 1974 ins Römisch-Germanische Museum (Stammhaus) integriert.

N 50°56'26" E 6°57'29"
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Wachtturm (Rekonstruktion)

Am Reckberg, Grimlinghausen
41468 Neuss
Deutschland

Ende des 19. Jahrhunderts legte der Neusser Archäologe Constantin Koenen auf dem Reckberg die Fundamente eines Wachturms frei, der den Römern wohl auch zur Übermittlung von Signalen gedient hatte. 1991 errichtete man unweit dieser Fundstelle eine Rekonstruktion des Bauwerks.

N 51°10'13" E 6°46'40"
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