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Alpen-Drüpt

Panoramablick über das ehemalige Militärgelände
Bild:

Panoramablick über das ehemalige Militärgelände

Hilfstruppenkastell und Marschlager Drüpt

Das 2015 bei Alpen-Drüpt entdeckte Hilfstruppenkastell datiert in das 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. Zwei große Marschlager bisher unbekannter Datierung zeigen ferner, dass hier, zwischen Vetera castra bei Xanten und Asciburgium/Moers-Asberg ein strategisch bedeutsamer Ort war. Die Lagerflächen sind teilweise überbaut und werden heute mehrheitlich landwirtschaftlich genutzt. Der Fundplatz wird von der L137 gequert und ist zum Teil über Feldwege zugänglich.

Zugänglichkeit: teils öffentlich, über Feldwege

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Absatzbecken Eifelwasserleitung

Absetzbecken Duffesbach, Berrenrather Straße, Sülz, Lindenthal
50937 Köln
Deutschland

Der 7 x 7 m große Fundamentblock mit zwei Becken diente als Absatzbecken oder Schlammfang der ersten Vorgebirgsleitung aus dem frühen 1. Jahrhundert n. Chr. Neben dem Schutzhaus steht einer von mehr als 20 Abschnitten der Eifelwasserleitung, die 1979 beim Ausbau der Landstraße L 195 in Mechernich-Breitenbenden weichen mussten.Die Eifelwasserleitung war mit einer Länge von 95,4 Kilometern der größte antike Technikbau nördlich der Alpen. Ab 80/90 n. Chr. versorgte sie die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), das heutige Köln, für rund 190 Jahre mit frischem Quellwasser.Bild: Römisch-Germanisches Museum Köln

N 50°54'40" E 6°55'5"
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Stadtmauer - Marsplatz

Marsplatz 3-5
50667 Köln
Deutschland

Teile der rheinseitigen Stadtmauer sind im Gewölbe des Restaurants erhalten.

N 50°56'15" E 6°57'33"
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Abschnitt Via Belgica, villa Rustica

In der Widdau, Dechant-Hansen-Allee
50226 Frechen
Deutschland

Die Via Belgica war die römische Fernstraße von Köln nach Boulogne-sur-Mer. Etwa 60 Kilometer der Straße liegen im heutigen Rheinland. Sie verläuft von dort durch die niederländische Provinz Zuid Limburg über die Wallonie in Belgien bis zur Küste an den Ärmelkanal.

N 50°56'23" E 6°45'31"
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Forum Arenacum Rindern

Hohe Str. 116
47533 Kleve-Rindern
Deutschland

Das Museum FORUM ARENACUM zeigt auf knapp 300 Quadratmetern römische und fränkische Funde aus Rindern und Umgebung, darunter Teile einer der größten Privatsammlungen Nordrhein-Westfalens.

N 51°48'47" E 6°7'37"
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Matronentempel

Krausstraße 2, Zingsheim
53947 Nettersheim
Deutschland

Überreste/Teilrekonstruktion des Matronentempels "Vor Hirschberg"

N 50°30'33" E 6°39'21"
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Römerkeller Dormagen

Kölner Straße 38
41541 Dormagen
Deutschland

Reiter bestimmten in der Römerzeit das Bild in „Durnomagus“. Mitten in der heutigen Innenstadt war eine Einheit mit 480 Soldaten (Ala) stationiert. Diese bewachten als schnelle Eingreiftruppe die Rheingrenze. An das Reiterkastell schloss sich ein Lagerdorf an. Ausstellungen zum römischen Dormagen gibt es im Historischen Rathaus und im „Römerkeller“ zu entdecken. 

N 51°7'19" E 6°50'41"
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Sarkophage (nicht zugänglich)

Giesdorfer Allee 100
50997 Köln
Deutschland

Die zu einem Gutshof in Godorf, Godorfer Hauptstr. 171, zugehörigen Sarkophage sind im 400 m entfernten Garten aufgestellt.

N 50°51'50" E 6°57'54"
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Römischer Vicus und römisches Matronenheiligtum „Görresburg“

Archäologischer Landschaftspark Nettersheim, Kaninhecke/ Eifelsteig
53947 Nettersheim
Deutschland

Nachweise eines städtisch geprägten Zentrums überregionaler Bedeutung. Belegt sind die Tempelanlage, das römische Straßendorf, die Straßenanlage, ein (jüngeres) Kastells sowie Spuren intensiver Eisenerzverhüttung. Identifikation möglicherweise als das römerzeitliche "Marcomagus".

N 50°29'32" E 6°39'44"
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Stadtmauer / sog. „Sarg der Agrippina“

Komödienstr. 19
50667 Köln
Deutschland

Der runde Abschluss des Gebäudes Komödienstr. 19 ruht auf den Grundmauern eines Zwischenturmes der Stadtmauer; im Gehweg vor den Häusern Komödienstr. 43/45 ist ein ca. 6 m langes Teilstück der Stadtmauer konserviert.

N 50°56'29" E 6°57'17"
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Brunnen

Europaschule, Raderthalgürtel 3
50968 Köln
Deutschland

Seit 2011 in der Schule sichtbar gemachter römischer Brunnen des 2. Jh., der zu einem Landgut gehörte.

N 50°54'10" E 6°57'1"
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