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Bad Münstereifel - Iversheim

Bad Münstereifel - Iversheim
Bild:

Ein Brennofen der römischen Kalkbrennerei im Informationszentrum Iversheim

Kalkbrennöfen und Werkhallen der 30. Legion aus Xanten

Die archäologischen Überreste der römischen Kalkbrennerei aus dem 1. bis 3. Jahrhundert belegen die auch nach heutigen Maßstäben industrielle Kalkproduktion des römischen Militärs. Ein ansprechendes Informationszentrum zeigt drei der erhaltenen Brennöfen, verschiedene Modelle und Abgüsse römischer Fundstücke. Der Dorfverschönerungsverein Iversheim e. V. betreut das Informationszentrum und bietet neben den regulären Öffnungen auch ein vielseitiges Vermittlungsprogramm.

Zugänglichkeit: öffentlich

Römer-Highlights in der Nähe
Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Römerlager Anreppen

Am Römerlager
33129 Delbrück-Anreppen
Deutschland

Das Römerlager Anreppen wurde erst 1968 entdeckt. Dank der über Jahrzehnte durchgeführten Grabungen des Westfälischen Museums für Archäologie zählt heute das Römerlager Anreppen zu den wichtigsten frührömischen Denkmälern in Deutschland. Das 23 ha große Lager liegt direkt am heutigen Südufer der Lippe und hat die Form eines unregelmäßigen, lang gestreckten Ovals.

N 51°44'20" E 8°35'34"
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Haus Bürgel

Urdenbacher Weg
40789 Monheim am Rhein
Deutschland

Inmitten der Rheinaue Urdenbacher Kämpe zwischen Düsseldorf und Monheim am Rhein liegt das ehemalige Römerkastell Haus Bürgel. Im heutigen Gutshof befindet sich das Römische Museum, wo eine Fülle spätantiker Fundstücke attraktiv präsentiert werden. Pflasterungen im Außenbereich heben die Position mehrerer Türme, eines Tores und des einstigen Kastellbades hervor. Ein historischer Nutzgarten zeigt Gemüse und Kräuter aus germanischer und römischer Zeit sowie aus späteren Epochen.

N 51°7'25" E 6°52'34"
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Abschnitt Eifelwasserleitung

Pützweg
53347 Alfter
Deutschland

Die römische Eifelwasserleitung war mit einer Länge von 95,4 Kilometern der größte antike Technikbau nördlich der Alpen. Ab 80/90 n. Chr. versorgte sie die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), das heutige Köln, für rund 190 Jahre mit frischem Quellwasser. Ihre Überreste zählen zu den bekanntesten Bodendenkmälern in Nordrhein-Westfalen.

N 50°43'6" E 7°1'24"
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Vicus Neubourheim

Königshäuschen 27
52428 Jülich
Deutschland

4,5 ha große römische Straßensiedlung mit Gärten und Werkstätten.

N 50°54'41" E 6°20'12"
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Vicus Iuliacum / Abschnitt Via Belgica

Bühne, Kirmesbrücke
52428 Jülich
Deutschland

13 ha umfassende römische Zivilsiedlung an der Via Belgica mit Bestattungen.

N 50°55'43" E 6°21'37"
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Wachtturm (Rekonstruktion)

Am Reckberg, Grimlinghausen
41468 Neuss
Deutschland

Ende des 19. Jahrhunderts legte der Neusser Archäologe Constantin Koenen auf dem Reckberg die Fundamente eines Wachturms frei, der den Römern wohl auch zur Übermittlung von Signalen gedient hatte. 1991 errichtete man unweit dieser Fundstelle eine Rekonstruktion des Bauwerks.

N 51°10'13" E 6°46'40"
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LVR-LandesMuseum Bonn

Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Deutschland

Im LVR-LandesMuseum erwartet den Besucher eine erlebnisreiche Zeitreise vom Neandertaler bis in die Gegenwart. Es präsentiert herausragende Funde, Schätze und Kunstwerke aus 400.000 Jahren. Ein vielfältiges Angebot von Workshops und Veranstaltungen lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu immer neuen Entdeckungsreisen durch die Geschichte ein.

N 50°43'55" E 7°5'36"
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Römische Grabkammer in Köln-Weiden

Aachener Straße 1328
50859 Köln-Weiden
Deutschland

Mitten in Köln-Weiden (Aachener Straße 1328) liegt einer der größten archäologischen Schätze Nordrhein-Westfalens: eine römische Grabkammer. Seit der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. bestattete dort eine reiche Gutsfamilie ihre verstorbenen Angehörigen. Lange Zeit war die Grabkammer nicht zugänglich - erst seit Juli 2019 ist sie als Teil eines attraktiven Lern- und Erlebnisortes eröffnet worden und kann besichtigt werden.

1843 eher zufällig bei Ausschachtungsarbeiten entdeckt zählt das Weidener Römergrab heute zu den besterhaltenen und eindrucksvollsten Grabanlagen aus römischer Zeit nördlich der Alpen. Es zeigt einen Großteil seiner originalen Ausstattung – Antike pur. Die unterirdische Grabkammer würde auch in Rom etwas Besonderes sein.

Die Grabkammer gewährt vielfältige Einblicke in die Jenseitsvorstellungen, das Bestattungswesen, den Totenkult und die Grabkunst der Römer. Sie öffnet die Tür ins Reich der Toten, erzählt aber auch viel über die Lebenden.

Besucher erwartet ein einzigartiger Raumeindruck mit emotionaler Faszination verstärkt durch das geheimnisvolle, fast magische Dämmerlicht, das durch die Öffnung im Boden des aufgesetzten Schutzbaus einfällt.

Und auch das ist die Grabkammer in Weiden: eines der frühesten Zeugnisse staatlicher Denkmalpflege in Deutschland. Die Wiederherstellung und Sicherung des archäologischen Befundes, die Errichtung eines Schutzbaus darüber und eines Wärterhauses gleich nebenan durch die preußische Provinzialverwaltung, seine öffentliche Präsentation und Zugänglichkeit im Jahre 1848 sind noch heute – gut 170 Jahre danach – beispiellos. Zudem ist das gesamte Ensemble mit keinem Geringeren als mit dem ehemaligen Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner verbunden.

N 50°56'19" E 6°49'28"
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Römische Marschlager

Kassacker 3
46284 Dorsten-Holsterhausen
Deutschland

Bis zu 10 Marschlager aus der Zeit ca. 12 v. Chr. – ca. 16 n. Chr mit kurzer Verweildauer der Truppen von wenigen Tagen bis Wochen. Die Lager sind nicht vollständig erhalten (moderne Überbauung, Ufererosion der Lippe). Die Lagergröße war ausreichend für 3 Legionen, mehrere Hilfstruppen und Tross. Es gab keine Innenbebauung in Marschlagern, die Legionäre campierten in Zelten.

N 51°40'26" E 6°56'7"
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Römischer Steinbruch

Römischer Steinbruch, Gemünder Straße
53925 Kall
Deutschland

Spuren römischen Sandsteinabbaus in einem Buntsandstein-Ensemble.

N 50°32'42" E 6°33'14"
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