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Bornheim/Alfter/Swisttal/ Cluster "Kottenforst Nord"

Aufnahme der Wegekreuzung "Am Weißen Stein" im Laubwald des Kottenforstes. Rechter Hand stehen ein hölzerner Wegweiser und der namensgebende weiße Findling.
Bild:

Rastplatz und Wegmarke "Am Weißen Stein" in der Nähe des Golfplatzes "Römerhof"

11 Manöverlager

Der nördliche Kottenforst diente dem römischen Militär zeitweilig als Manöverareal. Insgesamt sind hier 11 Übungslager aus der Zeit zwischen dem 1. und 2. Jahrhundert nachgewiesen. Ihre Erdwälle sind teilweise noch zu erkennen. Verschiedene Wanderwege zwischen Ramelshoven und dem "Weißen Stein" verlaufen durch das ehemalige Manövergebiet.

Zugänglichkeit: teils öffentlich

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Stadtmauer und 9. Tor

Alte Mauer am Bach / Rothgerberbach / Kaygasse 1
50676 Köln
Deutschland

Entlang der Straßen verläuft die römische Stadtmauer (heute Ziegelmauerwerk); der Turm an der Kaygasse und ein anschließendes Stück römische Mauer ist unter einem vorkragenden Gebäude zu sehen.

N 50°55'52" E 6°57'5"
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Römer-Lippe-Route

Kooperationsgemeinschaft Römer-Lippe-Route
c/o Ruhr Tourismus GmbH (RTG), Centroallee 261
46047 Oberhausen
Deutschland

Die Römer-Lippe-Route verbindet auf ihrer 295 km langen Hauptroute vom Teutoburger Wald bis zum Niederrhein fünf Regionen in einem der abwechslungsreichsten Bundesländer Deutschlands. Die Lippe hat die Gebiete und Bewohner entlang ihrer Ufer zu allen Zeiten nachhaltig geprägt, und schon die Römer erkannten ihre strategische Bedeutung. Sie errichteten zahlreiche Lager entlang des Flusses, deren Spuren heute noch an vielen Stellen der Römer-Lippe-Route zu sehen sind.

N 51°28'45" E 6°52'46"
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Abschnitt Via Belgica, villa rustica, Vicus

Brünestraße Alexanderpark
52499 Baesweiler
Deutschland

Die Römerstraße Via Belgica verläuft teilweise durch das Stadtgebiet Baesweilers. Sie wird dort auf 8,2 Kilometern der Rad- und Wanderroute sowie an der Mansio am CarlAlexanderPark erfahrbar. Zur Zeit der Römer lag an der Via Belgica eine Straßensiedlung (vicus), in deren Sichtweite sich zudem ein römischer Gutshof befand. Er liegt im heutigen Ortsteil Beggendorf.

N 50°54'46" E 6°9'6"
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Römerkeller Dormagen

Kölner Straße 38
41541 Dormagen
Deutschland

Reiter bestimmten in der Römerzeit das Bild in „Durnomagus“. Mitten in der heutigen Innenstadt war eine Einheit mit 480 Soldaten (Ala) stationiert. Diese bewachten als schnelle Eingreiftruppe die Rheingrenze. An das Reiterkastell schloss sich ein Lagerdorf an. Ausstellungen zum römischen Dormagen gibt es im Historischen Rathaus und im „Römerkeller“ zu entdecken. 

N 51°7'19" E 6°50'41"
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Kastell

Marktplatz 11
52428 Jülich
Deutschland

N 50°55'20" E 6°21'27"
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Vicus Iuliacum / Abschnitt Via Belgica

Bühne, Kirmesbrücke
52428 Jülich
Deutschland

13 ha umfassende römische Zivilsiedlung an der Via Belgica mit Bestattungen.

N 50°55'43" E 6°21'37"
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Römisches Militärlager

Römerlager Olfen, Zum Krähenbusch
59399 Olfen
Deutschland

Römisches Standlager aus der Zeit zwischen 11 v. Chr. – ca. 8/7 v. Chr. (Feldzüge des Drusus) mit trapezförmigem Grundriss und einer Innenfläche von ca. 5,4 ha. Die Lagerumwehrung bestand aus einem Spitzgraben und einer Holz-Erde-Maue, die Innenbebauung aus Lehmfachwerkbauten.

N 51°41'23" E 7°21'2"
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Abschnitt Agrippastraße

Industriestraße - Luxemburger Straße
50354 Hürth-Ville
Deutschland

Fortsetzung der antiken römischen Fernstraße über die Ville.Bild: HOWI via Wikimedia Commons, Ausschnitt

N 50°52'21" E 6°52'55"
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Stadtmauer - Mühlenbach

zw. Mühlenbach 17 und 49
50676 Köln
Deutschland

In diesem Bereich ist die Stadtmauer über ca. 80 m zu verfolgen. Da sie als Rückwand der daran angebauten Häuser diente, ist die originale Oberfläche nur noch teilweise erhalten.

N 50°55'60" E 6°57'25"
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Abschnitt Eifelwasserleitung

Pützweg
53347 Alfter
Deutschland

Die römische Eifelwasserleitung war mit einer Länge von 95,4 Kilometern der größte antike Technikbau nördlich der Alpen. Ab 80/90 n. Chr. versorgte sie die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), das heutige Köln, für rund 190 Jahre mit frischem Quellwasser. Ihre Überreste zählen zu den bekanntesten Bodendenkmälern in Nordrhein-Westfalen.

N 50°43'6" E 7°1'24"
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