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Bornheim/Alfter/Swisttal/ Cluster "Kottenforst Nord"

Aufnahme der Wegekreuzung "Am Weißen Stein" im Laubwald des Kottenforstes. Rechter Hand stehen ein hölzerner Wegweiser und der namensgebende weiße Findling.
Bild:

Rastplatz und Wegmarke "Am Weißen Stein" in der Nähe des Golfplatzes "Römerhof"

11 Manöverlager

Der nördliche Kottenforst diente dem römischen Militär zeitweilig als Manöverareal. Insgesamt sind hier 11 Übungslager aus der Zeit zwischen dem 1. und 2. Jahrhundert nachgewiesen. Ihre Erdwälle sind teilweise noch zu erkennen. Verschiedene Wanderwege zwischen Ramelshoven und dem "Weißen Stein" verlaufen durch das ehemalige Manövergebiet.

Zugänglichkeit: teils öffentlich

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Radroute „Via Romana“

Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve GmbH
Minoritenplatz 2
47533 Kleve
Deutschland

Die ca. 260 km lange Route „Via Romana“ Rad-Touristen durch 2.000 Jahre Geschichte, entlang der niederrheinischen Naturlandschaften, vorbei an mittelalterlichen Stadtkernen, sehenswerten Museen bis hin zu Parkanlagen und Schlössern. Startpunkte sind die ehemaligen Römersiedlungen Ulpia Noviomagus Batavorum – heute Nijmegen, die älteste Stadt der Niederlande – und die Colonia Ulpia Traiana bei Xanten.

N 51°47'52" E 6°8'39"
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Marschlager

Römerlager Kneblinghausen, Schüttelhorst
59602 Rüthen-Kneblinghausen
Deutschland

Wohl zwei nacheinander bestehende römische Lagerplätze aus dem 1. Jh. n. Chr. Die Umwehrungsanlagen (Wall-Graben-Anlage, Holz-Erde-Mauer, Tore) konnten nachgewiesen werden, die Innenbebauung ist bisher ungeklärt.

N 51°29'55" E 8°30'8"
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kleine Aquäduktbrücke

Kaller Straße
53894 Mechernich-Vollem
Deutschland

Im Mechernicher Stadtgebiet verlaufen 25 km der sog. Eifelwasserleitung, einem der größten antiken Technikbauten nördlich der Alpen. Die 95,5 km lange Leitung versorgte vom 1. bis ins 3. Jahrhundert das antike Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) täglich mit 20 Millionen Litern Trinkwasser aus Quellen der „Sötenicher Kalkmulde“ bei Kall. Konzipiert als reine Gefälleleitung, passte sich die römische Eifelwasserleitung eng dem Geländerelief an. Um Bäche zu überqueren, führten die römischen Ingenieure die Leitung über Brückenbauwerke. Die nahe dem Mechernicher Ortsteil Vollem 1981 ausgegrabene kleine, ca. 7,30 m lange und 1,79 m breite Aquäduktbrücke diente einst der Überquerung des Kallmuther Baches. Parkmöglichkeit: kleiner Parkplatz vor Ort in der Urfeyer Straße

N 50°33'16" E 6°37'28"
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Matronentempel

Krausstraße 2, Zingsheim
53947 Nettersheim
Deutschland

Überreste/Teilrekonstruktion des Matronentempels "Vor Hirschberg"

N 50°30'33" E 6°39'21"
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Römischer Steinbruch

Katzensteine, L 61, Katzvey
53894 Mechernich
Deutschland

Spuren römischen Sandsteinabbaus ab dem 1. Jh. nach Christus im Sandstein-Ensemble "Katzensteine"

N 50°36'3" E 6°41'2"
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Abschnitt Via Belgica, Vicus mit Gallo-römischem Umgangstempel

Gladbacher Straße 58
50189 Elsdorf
Deutschland

Vom 1. bis ins 4. Jahrhundert bewohnte römische Siedlung an der Via Belgica mit gallorömischem Umgangstempel, Bestattungen, einer Straßenstation und Gutshöfen.

N 50°56'11" E 6°34'1"
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Grüner Pütz

Eifeler Quellenpfad, Eifelsteig
53947 Nettersheim
Deutschland

Einfassung des südlichsten Quellenzuflusses der römischen Eifelwasserleitung.

N 50°29'32" E 6°39'44"
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Römerlager Anreppen

Am Römerlager
33129 Delbrück-Anreppen
Deutschland

Das Römerlager Anreppen wurde erst 1968 entdeckt. Dank der über Jahrzehnte durchgeführten Grabungen des Westfälischen Museums für Archäologie zählt heute das Römerlager Anreppen zu den wichtigsten frührömischen Denkmälern in Deutschland. Das 23 ha große Lager liegt direkt am heutigen Südufer der Lippe und hat die Form eines unregelmäßigen, lang gestreckten Ovals.

N 51°44'20" E 8°35'34"
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Turmfundamente

Helenenstr./Ecke St.-Apern-Str.
50667 Köln
Deutschland

Die Fundamente des sogenannten Helenenturms wurden für weitere Aufbauten verwendet.

N 50°56'23" E 6°56'46"
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Römisches Militärlager

Römerlager Olfen, Zum Krähenbusch
59399 Olfen
Deutschland

Römisches Standlager aus der Zeit zwischen 11 v. Chr. – ca. 8/7 v. Chr. (Feldzüge des Drusus) mit trapezförmigem Grundriss und einer Innenfläche von ca. 5,4 ha. Die Lagerumwehrung bestand aus einem Spitzgraben und einer Holz-Erde-Maue, die Innenbebauung aus Lehmfachwerkbauten.

N 51°41'23" E 7°21'2"
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Alle Limeskommunen in Nordrhein-Westfalen
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