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Bornheim/Alfter/Swisttal/ Cluster "Kottenforst Nord"

Aufnahme der Wegekreuzung "Am Weißen Stein" im Laubwald des Kottenforstes. Rechter Hand stehen ein hölzerner Wegweiser und der namensgebende weiße Findling.
Bild:

Rastplatz und Wegmarke "Am Weißen Stein" in der Nähe des Golfplatzes "Römerhof"

11 Manöverlager

Der nördliche Kottenforst diente dem römischen Militär zeitweilig als Manöverareal. Insgesamt sind hier 11 Übungslager aus der Zeit zwischen dem 1. und 2. Jahrhundert nachgewiesen. Ihre Erdwälle sind teilweise noch zu erkennen. Verschiedene Wanderwege zwischen Ramelshoven und dem "Weißen Stein" verlaufen durch das ehemalige Manövergebiet.

Zugänglichkeit: teils öffentlich

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Römerkeller Dormagen

Kölner Straße 38
41541 Dormagen
Deutschland

Reiter bestimmten in der Römerzeit das Bild in „Durnomagus“. Mitten in der heutigen Innenstadt war eine Einheit mit 480 Soldaten (Ala) stationiert. Diese bewachten als schnelle Eingreiftruppe die Rheingrenze. An das Reiterkastell schloss sich ein Lagerdorf an. Ausstellungen zum römischen Dormagen gibt es im Historischen Rathaus und im „Römerkeller“ zu entdecken. 

N 51°7'19" E 6°50'41"
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Eckturm Stadtmauer ("Römerturm")

Zeughausstr. 13
50667 Köln
Deutschland

Fast vollständig erhaltener nord-westlicher Eckturm der Stadtmauer; das Mauerwerk besteht aus verschiedenfarbigen Ornamenten

N 50°56'27" E 6°56'48"
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Sarkophag

zwischen Jahnwiese und Adenauer-Weiher
50933 Köln
Deutschland

Sarkophag mit Spuren von Grabräubern; zugehörig zur Müngersdorfer Villa rustica, die sich im Bereich der Jahnwiesen erstreckt.

N 50°56'40" E 6°52'21"
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Grabkammer

Äußerer Grüngürtel, südl. Kalscheurer Weiher
50997 Köln-Zollstock
Deutschland

einfache, rechteckige Grabkammer aus Tuffsteinen

N 50°53'29" E 6°56'5"
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Römervilla Blankenheim

In den Alzen
53945 Blankenheim
Deutschland

Neben thematischen Rad- und Wanderwegen lassen sich in Blankenheim auch die Reste eines römischen Landguts ("Villa rustica") finden, das zu den größter dieser Art im Rheinland gehörte. Mit moderner Architektur wurde hierbei die Säulenvorhalle, der Porticus, rekonstruiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sehenswerte römische Hinterlassenschaften können im Römerinformationszentrum des Eifelmuseums/Gildehaus begutachtet werden.

N 50°26'31" E 6°38'32"
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Abschnitt Eifelwasserleitung

Am Römerkanal 10
53881 Euskirchen-Kreuzweingarten
Deutschland

Die römische Eifelwasserleitung war mit einer Länge von 95,4 Kilometern der größte antike Technikbau nördlich der Alpen. Ab 80/90 n. Chr. versorgte sie die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), das heutige Köln, für rund 190 Jahre mit frischem Quellwasser. Ihre Überreste zählen zu den bekanntesten Bodendenkmälern in Nordrhein-Westfalen.Bild: PutPut via Wikimedia Commons

N 50°36'44" E 6°47'17"
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Archäologischer Landschaftspark

Urftstr. 2-4
53947 Nettersheim
Deutschland

Der archäologische Landschaftspark macht die römische Siedlung von Nettersheim in der Landschaft sichtbar: Matronenheiligtum, Wohnhäuser, gewerbliche und öffentliche Bauten sowie eine Befestigungsanlage.

N 50°29'25" E 6°37'40"
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Abschnitt Via Belgica, villa Rustica

In der Widdau, Dechant-Hansen-Allee
50226 Frechen
Deutschland

Die Via Belgica war die römische Fernstraße von Köln nach Boulogne-sur-Mer. Etwa 60 Kilometer der Straße liegen im heutigen Rheinland. Sie verläuft von dort durch die niederländische Provinz Zuid Limburg über die Wallonie in Belgien bis zur Küste an den Ärmelkanal.

N 50°56'23" E 6°45'31"
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Römischer Steinbruch

Römischer Steinbruch, Gemünder Straße
53925 Kall
Deutschland

Spuren römischen Sandsteinabbaus in einem Buntsandstein-Ensemble.

N 50°32'42" E 6°33'14"
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Teilstück der römischen Eifelwasserleitung

Mühlgraben
53925 Kall-Dalbenden
Deutschland

Erhaltener kleiner Durchlass der römischen Wasserleitung, angelegt zur Überquerung eines Trockentales.

N 50°30'47" E 6°34'23"
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