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Kalkar-Kalkarberg

Der Radweg entlang der Fläche des Heiligtums bietet einen guten Eindruck vom Gelände.
Bild:

Panoramablick in Richtung des antiken Heiligtums

Heiligtum der Kriegsgöttin Vagdavercustis

Im Bereich des Kalkarberges lag ein Heiligtum für die germanische Kriegsgöttin Vagdavercustis, der auch römische Militärangehörige gerne huldigten. Es bestand vom 1. bis 4. Jahrhundert nach Christus und lag nahe dem Reiterlager Burginatium, war aber auch für die in Xanten stationierten Legionäre erreichbar. Neben einem gallo-römischen Umgangstempel sind ein weiteres Kultgebäude sowie ein Wohngebäude in dem Tempelbezirk nachgewiesen. 

Zugänglichkeit: privat und öffentlich

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Abschnitt Eifelwasserleitung

Pützweg
53347 Alfter
Deutschland

Die römische Eifelwasserleitung war mit einer Länge von 95,4 Kilometern der größte antike Technikbau nördlich der Alpen. Ab 80/90 n. Chr. versorgte sie die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), das heutige Köln, für rund 190 Jahre mit frischem Quellwasser. Ihre Überreste zählen zu den bekanntesten Bodendenkmälern in Nordrhein-Westfalen.

N 50°43'6" E 7°1'24"
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Turmfundamente

Helenenstr./Ecke St.-Apern-Str.
50667 Köln
Deutschland

Die Fundamente des sogenannten Helenenturms wurden für weitere Aufbauten verwendet.

N 50°56'23" E 6°56'46"
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Villa rustica Roderath

Villa Rustica, K 36,
53947 Nettersheim
Deutschland

Überreste einer römischen Hofanlage, bestehend wohl vom 1.-4. Jh. n. Chr.

N 50°30'12" E 6°41'41"
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Grüner Pütz

Eifeler Quellenpfad, Eifelsteig
53947 Nettersheim
Deutschland

Einfassung des südlichsten Quellenzuflusses der römischen Eifelwasserleitung.

N 50°29'32" E 6°39'44"
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Aufschluss Eifelwasserleitung

Siedlung Milde
53894 Mechernich-Breitenbenden
Deutschland

Das beim Straßenbau angeschnittene Teilstück der römischen Eifelwasserleitung bei Breitenbenden zeigt mehrere technische Details, die einen anschaulichen Einblick in die römische Technik des Aquäduktbaus geben. Dem Leitungsgerinne aus Stampfbeton (Opus camenticium) sitzt das Mauerwerk der Kanalwangen aus Handquadersteinen auf. Das Gewölbe, bestehend aus Grauwacke unter Verwendung von Mörtel, wurde über einem hölzernen Lehrgerüst errichtet. Die Abdrücke der Bretterlagen des Gerüstes sind im Mörtel noch sichtbar!

N 50°34'38" E 6°40'40"
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Grabkammer

Kaulardstraße 2
50354 Hürth-Efferen
Deutschland

Grabkammer aus Tuffstein mit Sarkophagen, wohl aus dem 3.-4. Jh. n. Chr.Bild: Geolina163 via Wikimedia Commons

N 50°53'38" E 6°54'15"
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Abschnitt Via Belgica, befestigte Straßenstation "Heidenburg"

Quadrath-Ichendorf
50127 Bergheim
Deutschland

Befestigte römische Straßenstation wohl aus dem 2. Jh. nach Christus. Überreste der Wall- und Graben-Anlage sind noch heute zu erkennen.

N 50°56'9" E 6°40'58"
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Ausgrabungszone im Dom

Domkloster 4
50667 Köln
Deutschland

Vorgängerbauten des Kölner Doms sowie römisches Siedlungsareal

N 50°56'29" E 6°57'26"
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Haus Bürgel

Urdenbacher Weg
40789 Monheim am Rhein
Deutschland

Inmitten der Rheinaue Urdenbacher Kämpe zwischen Düsseldorf und Monheim am Rhein liegt das ehemalige Römerkastell Haus Bürgel. Im heutigen Gutshof befindet sich das Römische Museum, wo eine Fülle spätantiker Fundstücke attraktiv präsentiert werden. Pflasterungen im Außenbereich heben die Position mehrerer Türme, eines Tores und des einstigen Kastellbades hervor. Ein historischer Nutzgarten zeigt Gemüse und Kräuter aus germanischer und römischer Zeit sowie aus späteren Epochen.

N 51°7'25" E 6°52'34"
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Radroute „Via Romana“

Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve GmbH
Minoritenplatz 2
47533 Kleve
Deutschland

Die ca. 260 km lange Route „Via Romana“ Rad-Touristen durch 2.000 Jahre Geschichte, entlang der niederrheinischen Naturlandschaften, vorbei an mittelalterlichen Stadtkernen, sehenswerten Museen bis hin zu Parkanlagen und Schlössern. Startpunkte sind die ehemaligen Römersiedlungen Ulpia Noviomagus Batavorum – heute Nijmegen, die älteste Stadt der Niederlande – und die Colonia Ulpia Traiana bei Xanten.

N 51°47'52" E 6°8'39"
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