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Krefeld-Gellep

Ein Straßenschild mit zusätzlich angebrachtem Helm symbolisiert den Bereich des ehemaligen Militärstandortes.
Bild:

Ein Straßenschild mit Helm symbolisiert den Bereich des ehemaligen Militärstandortes.

Hilfstruppenkastell Gelduba

Der Platz des römischen Hilfstruppenkastells Gelduba umfasst mehrere bedeutende archäologische Befunde. Die Kern- und Pufferzone des UNESCO-Welterbes Niedergermanischer Limes umfassen hier den Bereich des Kastells sowie Teile eines Marschlagers und eines Schlachtfeldes, die beide aus der Zeit des Bataveraufstandes 69/70 n. Chr. datieren. Zunächst in Holz-Erde- bzw. Fachwerkbauweise errichtet, wurde das Kastell im Laufe seines Bestehens mehrfach umgebaut. In ihm war eine Reitereinheit stationiert. Die Baustrukturen des Kastells sind im Boden noch gut erhalten, obertägig aber nicht sichtbar.

Zugänglichkeit: öffentlich und privat

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.
 

Römer-Highlights in der Nähe
Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Stadtmauer - Marsplatz

Marsplatz 3-5
50667 Köln
Deutschland

Teile der rheinseitigen Stadtmauer sind im Gewölbe des Restaurants erhalten.

N 50°56'15" E 6°57'33"
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Römerlager Anreppen

Am Römerlager
33129 Delbrück-Anreppen
Deutschland

Das Römerlager Anreppen wurde erst 1968 entdeckt. Dank der über Jahrzehnte durchgeführten Grabungen des Westfälischen Museums für Archäologie zählt heute das Römerlager Anreppen zu den wichtigsten frührömischen Denkmälern in Deutschland. Das 23 ha große Lager liegt direkt am heutigen Südufer der Lippe und hat die Form eines unregelmäßigen, lang gestreckten Ovals.

N 51°44'20" E 8°35'34"
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Gallo-römischer Tempelbezirk "Varnenum"

Varnenum, Breiniger Straße
52076 Aachen-Kornelimünster
Deutschland

Ladislaus Hoffner, via Wikimedia Commons

N 50°43'45" E 6°11'22"
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Pfeiler-Rest Aquädukt Eifelwasserleitung

Berrenrather Str. 436
50937 Köln
Deutschland

Auf der Berrenrather Str. verlief ein flacher Aquädukt, der Wasser nach Köln transportierte. Ein Teil (Gußkern) eines Pfeilers dieser Brücke mit vielen Bögen ist oberirdisch erhalten, weitere Fundamente unterirdisch. Die Eifelwasserleitung. war mit einer Länge von 95,4 Kilometern der größte antike Technikbau nördlich der Alpen. Ab 80/90 n. Chr. versorgte sie die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), das heutige Köln, für rund 190 Jahre mit frischem Quellwasser.

N 50°54'38" E 6°55'2"
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Marschlager

Senner Hellweg
33689 Bielefeld-Sennestadt
Deutschland

Römisches Marschlager aus augusteischer Zeit mit sichtbaren Resten der Wall-Graben-Anlage. Seine Größe war ausreichend für drei legionen, Auxiliareinheiten und Tross.

N 51°57'34" E 8°35'20"
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Abschnitt Via Belgica

Kaeks
52382 Quadrath-Ichendorf
Deutschland

Die Via Belgica war die römische Fernstraße von Köln nach Boulogne-sur-Mer. Etwa 60 Kilometer der Straße liegen im heutigen Rheinland. Sie verläuft von dort durch die niederländische Provinz Zuid Limburg über die Wallonie in Belgien bis zur Küste an den Ärmelkanal.

N 50°56'7" E 6°40'49"
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Eckturm Stadtmauer ("Römerturm")

Zeughausstr. 13
50667 Köln
Deutschland

Fast vollständig erhaltener nord-westlicher Eckturm der Stadtmauer; das Mauerwerk besteht aus verschiedenfarbigen Ornamenten

N 50°56'27" E 6°56'48"
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Vicus Neubourheim

Königshäuschen 27
52428 Jülich
Deutschland

4,5 ha große römische Straßensiedlung mit Gärten und Werkstätten.

N 50°54'41" E 6°20'12"
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Badehaus einer villa rustica

Naherholungsgebiet Wurmtal, In der Schley 70
52531 Übach-Palenberg
Deutschland

Überreste des Badehauses eines römischen Gutshauses aus dem 2./3. Jh. Bild: Andreas Hillebrecht, CC BY-SA 3.0

N 50°55'48" E 6°5'35"
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Ausgrabungszone und Sarkophage

Im Ferkulum 29
50678 Köln
Deutschland

Römische und frühmittelalterliche Gräber sowie Mauern der Vorgängerbauten der hochmittelalterlichen Kirche sind in der Ausgrabungszone unter der Kirche zu besichtigen. Drei der Sarkophage aus dem Gräberfeld rund um St. Severin sind neben der Kirche aufgestellt.

N 50°55'25" E 6°57'36"
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