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Neuss-Reckberg

Landschaftsansicht mit Ackerfläche im Vordergrund. Der Hintergrund zeigt einen Waldzug sowie Dach und Obergeschoss des rekonstruierten römischen Wachturms. Rechts von ihm ragen die Seile der Rheinbrücke bei Neuss in den grauen Himmel.
Bild:

Der rekonstruierte Reckberger Wachtturm veranschaulicht auch am heutigen Rheinverlauf seine antike Funktion. 

Kleinkastell und Wachtturm Reckberg

Die Kombination aus Kleinkastell und Wachtturm ist für den Niedergermanischen Limes nur hier am Reckberg nachgewiesen. Das Ensemble bestand von Anfang des 2. bis zur Mitte des 3. Jahhunderts n. Chr. und diente der Überwachung des Verkehrs zu Land und zu Wasser. Nahe des Originalstandortes steht heute die nicht mehr ganz zeitgemäße Rekonstruktion eines römischen Wachtturmes.

Zugänglichkeit: öffentlich und privat

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in der Nähe
Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Wasser-Sammelbecken der Eifelwasserleitung

Römisches Sammelbecken, Im Wiesental, Eiserfey
53894 Mechernich
Deutschland

Im Mechernicher Stadtgebiet verlaufen 25 km der sog. Eifelwasserleitung, einem der größten antiken Technikbauten nördlich der Alpen. Die 95,5 km lange Leitung versorgte vom 1. bis ins 3. Jahrhundert das antike Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) täglich mit 20 Millionen Litern Trinkwasser aus Quellen der „Sötenicher Kalkmulde“ bei Kall. An dem Sammelbecken des Römerkanals in Eiserfey treffen die Kanäle aus Richtung Vollem und Dreimühlen zusammen. Ein dritter abgehender Kanal leitete das Wasser weiter Richtung Köln. Seit 2005 ist das 1959 archäologisch untersuchte Sammelbecken wieder freigelegt. Eiserfeyer Bürger haben einen Schutzbau über dem Becken errichtet, um es vor Witterungsschäden zu bewahren. Parkmöglichkeit: Vor Ort in der Hauserbachstraße

N 50°33'19" E 6°39'30"
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Teilstück der römischen Eifelwasserleitung

Mühlgraben
53925 Kall-Dalbenden
Deutschland

Erhaltener kleiner Durchlass der römischen Wasserleitung, angelegt zur Überquerung eines Trockentales.

N 50°30'47" E 6°34'23"
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Kastell

Marktplatz 11
52428 Jülich
Deutschland

N 50°55'20" E 6°21'27"
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Römische Grabkammer in Köln-Weiden

Aachener Straße 1328
50859 Köln-Weiden
Deutschland

Mitten in Köln-Weiden (Aachener Straße 1328) liegt einer der größten archäologischen Schätze Nordrhein-Westfalens: eine römische Grabkammer. Seit der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. bestattete dort eine reiche Gutsfamilie ihre verstorbenen Angehörigen. Lange Zeit war die Grabkammer nicht zugänglich - erst seit Juli 2019 ist sie als Teil eines attraktiven Lern- und Erlebnisortes eröffnet worden und kann besichtigt werden.

1843 eher zufällig bei Ausschachtungsarbeiten entdeckt zählt das Weidener Römergrab heute zu den besterhaltenen und eindrucksvollsten Grabanlagen aus römischer Zeit nördlich der Alpen. Es zeigt einen Großteil seiner originalen Ausstattung – Antike pur. Die unterirdische Grabkammer würde auch in Rom etwas Besonderes sein.

Die Grabkammer gewährt vielfältige Einblicke in die Jenseitsvorstellungen, das Bestattungswesen, den Totenkult und die Grabkunst der Römer. Sie öffnet die Tür ins Reich der Toten, erzählt aber auch viel über die Lebenden.

Besucher erwartet ein einzigartiger Raumeindruck mit emotionaler Faszination verstärkt durch das geheimnisvolle, fast magische Dämmerlicht, das durch die Öffnung im Boden des aufgesetzten Schutzbaus einfällt.

Und auch das ist die Grabkammer in Weiden: eines der frühesten Zeugnisse staatlicher Denkmalpflege in Deutschland. Die Wiederherstellung und Sicherung des archäologischen Befundes, die Errichtung eines Schutzbaus darüber und eines Wärterhauses gleich nebenan durch die preußische Provinzialverwaltung, seine öffentliche Präsentation und Zugänglichkeit im Jahre 1848 sind noch heute – gut 170 Jahre danach – beispiellos. Zudem ist das gesamte Ensemble mit keinem Geringeren als mit dem ehemaligen Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner verbunden.

N 50°56'19" E 6°49'28"
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Turm und Teilstück Stadtmauer

Verkehrsinsel Komödienstr./Ecke Tunisstr.
50667 Köln
Deutschland

Bis zum Fundament sichtbarer Turm und Teilstück der römischen Stadtmauer Kölns; namensgebend ist die Familie Lysolph, die im Mittelalter den Turm bewohnt haben soll.

N 50°56'30" E 6°57'10"
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Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln

Cäcilienstraße 46
50667 Köln
Deutschland

Mit Funden von der Urgeschichte bis ins frühe Mittelalter zeigt das Museum die Entwicklung und Bedeutung Kölns durch die Jahrhunderte. Im Belgischen Haus präsentiert das Römisch-Germanische Museum während der Sanierung seines Stammhauses am Roncalliplatz das Beste aus seinen Sammlungen, darunter die weltweit einzigartige Sammlung antiken Glases. Besucher*innen begegnen ebenso vertrauten wie bisher nie gezeigten archäologischen Exponaten und erleben das Museum in neuem Gewand.
Zwei der größten und bekanntesten Denkmäler des römischen Köln – das Dionysos-Mosaik und das Poblicius- Denkmal – können weiterhin im Museum neben dem Kölner Dom besichtigt werden.

N 50°56'8" E 6°57'1"
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Archäologische Vitrine

Friedrich-Wilhelm-Platz
52062 Aachen
Deutschland

Auf 60 Quadratmetern können in einem überdachten Schutzbau archäologische Funde in Aachen bestaunt werden. Von der Jungsteinzeit über die Römerzeit bis hin zum späten Mittelalter sind in der archäologischen Vitrine Fundstücke zu sehen, die bei Tiefbauarbeiten auf dem Gelände des Aachener Elisengartens gefunden wurden.

N 50°46'27" E 6°5'15"
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Stadtmauer / sog. „Sarg der Agrippina“

Komödienstr. 19
50667 Köln
Deutschland

Der runde Abschluss des Gebäudes Komödienstr. 19 ruht auf den Grundmauern eines Zwischenturmes der Stadtmauer; im Gehweg vor den Häusern Komödienstr. 43/45 ist ein ca. 6 m langes Teilstück der Stadtmauer konserviert.

N 50°56'29" E 6°57'17"
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Vicus Thorr/Tiberiacum

Römerstraße 47
50127 Bergheim
Deutschland

Römische Straßen-Siedlung des 1./2. Jahrhunderts mit Abfallgruben, Brunnen und einem Grabbezirk. Außerdem lag wohl ein Heiligtum in der Nähe.

N 50°56'16" E 6°38'1"
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Abschnitt Via Belgica: Nivelsteiner Sandwerke

Wildnis 78
52134 Herzogenrath
Deutschland

Sandsteinabbau seit der Römerzeit

N 50°53'23" E 6°5'0"
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Alle Limeskommunen in Nordrhein-Westfalen
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