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Köln-Alteburg

Aufnahme des Straßenschildes "Im Römerkastell" in Köln-Alteburg - ein Hinweis auf das römische Flottenlager vor Ort.
Bild:

Der Straßenname "Im Römerkastell" weist wie die Nachbarstraße "Auf dem Römerberg" auf das römische Flottenlager hin.

Flottenlager der Classis Germanica

Etwa von 10 bis 270/280 n. Chr. befand sich im heutigen Stadtteil Köln-Marienburg (früher Alteburg) das einzige Flottenkastell am Niedergermanischen Limes. An baulichen Strukturen sind neben der früheren Holz- und späteren Steinumwehrung auch die Lagerstraßen, die Mannschaftsbaracken und das Stabsgebäude sicher nachgewiesen. Ein großer Teil der Befunde ist durch die günstige Bebauungssituation bis heute erhalten. Die günstige Lage des Flottenlagers auf einer hochwasserfreien Terasse ist so noch heute nachvollziehbar.

Zugänglichkeit: öffentlich und privat

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Wachtturm?

Römische Wall-Graben-Anlage, Promenade
33604 Bielefeld
Deutschland

Unvollendete Anlage aus der Zeit der Drususfeldzüge 11-9 v. Chr. Der Außendurchmesser des Kreisgrabens betrug 32 m, der der rekonstruierten Innenfläche 24 m. Es gab keine Innenbebauung.

N 52°0'31" E 8°32'13"
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Aufschluss Eifelwasserleitung

Siedlung Milde
53894 Mechernich-Breitenbenden
Deutschland

Das beim Straßenbau angeschnittene Teilstück der römischen Eifelwasserleitung bei Breitenbenden zeigt mehrere technische Details, die einen anschaulichen Einblick in die römische Technik des Aquäduktbaus geben. Dem Leitungsgerinne aus Stampfbeton (Opus camenticium) sitzt das Mauerwerk der Kanalwangen aus Handquadersteinen auf. Das Gewölbe, bestehend aus Grauwacke unter Verwendung von Mörtel, wurde über einem hölzernen Lehrgerüst errichtet. Die Abdrücke der Bretterlagen des Gerüstes sind im Mörtel noch sichtbar!

N 50°34'38" E 6°40'40"
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Villa rustica Roderath

Villa Rustica, K 36,
53947 Nettersheim
Deutschland

Überreste einer römischen Hofanlage, bestehend wohl vom 1.-4. Jh. n. Chr.

N 50°30'12" E 6°41'41"
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Lippisches Landesmuseum Detmold

Ameide 4
32756 Detmold
Deutschland

Das Lippische Landesmuseum ist das größte und älteste Regionalmuseum Ostwestfalen-Lippes und liegt im Zentrum von Detmold gegenüber dem Weserrenaissanceschloß der Fürsten zu Lippe.

Gegründet 1835 als Naturhistorisches Museum entwickelte es sich bis heute zu einer großartigen Sammlung lippischer und außerlippischer Kulturgüter aus den Bereichen Naturkunde, Ur- und Frühgeschichte, Landesgeschichte, Volkskunde, Kunst, Möbeldesign sowie Kulturen der Welt.

N 51°56'14" E 8°52'36"
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Stadtmauer - Clemensstraße

Clemensstraße
50676 Köln
Deutschland

An mehreren Stellen in der westlichen Seite der Clemensstraße (Hausnr. 35, 23, 9, 5-7) ist die römische Stadtmauer im Erdgeschossbereich zu sehen.

N 50°56'4" E 6°56'45"
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rekonstruierte römische Brunnenfassung ("Klausbrunnen")

Kaller Straße, Urfey
53894 Mechernich-Kallmuth
Deutschland

Im Mechernicher Stadtgebiet verlaufen 25 km der sogenannten Eifelwasserleitung, einem der größten antiken Technikbauten nördlich der Alpen. Die 95,5 km lange Leitung versorgte vom 1. bis ins 3. Jahrhundert das antike Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) täglich mit 20 Millionen Litern Trinkwasser aus Quellen der „Sötenicher Kalkmulde“ bei Kall. Etliche sichtbare Teile dieses bedeutenden Bodendenkmals sind entlang des Römerkanal-Wanderwegs erlebbar. Die Brunnenstube Klausbrunnen etwa 700 m östlich von Kallmuth ist ein besonders schön rekonstruiertes Beispiel für eine römische Quellfassung. Unterhalb dieser Quellfassung ist der in der zweiten Bauphase des Römerkanals errichtete Leitungszweig aus dem Urfttal angeschlossen. Parkmöglichkeit: Vor Ort

N 50°33'15" E 6°37'10"
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Badehaus einer villa rustica

Naherholungsgebiet Wurmtal, In der Schley 70
52531 Übach-Palenberg
Deutschland

Überreste des Badehauses eines römischen Gutshauses aus dem 2./3. Jh. Bild: Andreas Hillebrecht, CC BY-SA 3.0

N 50°55'48" E 6°5'35"
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Absatzbecken Eifelwasserleitung

Absetzbecken Duffesbach, Berrenrather Straße, Sülz, Lindenthal
50937 Köln
Deutschland

Der 7 x 7 m große Fundamentblock mit zwei Becken diente als Absatzbecken oder Schlammfang der ersten Vorgebirgsleitung aus dem frühen 1. Jahrhundert n. Chr. Neben dem Schutzhaus steht einer von mehr als 20 Abschnitten der Eifelwasserleitung, die 1979 beim Ausbau der Landstraße L 195 in Mechernich-Breitenbenden weichen mussten.Die Eifelwasserleitung war mit einer Länge von 95,4 Kilometern der größte antike Technikbau nördlich der Alpen. Ab 80/90 n. Chr. versorgte sie die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), das heutige Köln, für rund 190 Jahre mit frischem Quellwasser.Bild: Römisch-Germanisches Museum Köln

N 50°54'40" E 6°55'5"
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Abschnitt Via Belgica

Kaeks
52382 Quadrath-Ichendorf
Deutschland

Die Via Belgica war die römische Fernstraße von Köln nach Boulogne-sur-Mer. Etwa 60 Kilometer der Straße liegen im heutigen Rheinland. Sie verläuft von dort durch die niederländische Provinz Zuid Limburg über die Wallonie in Belgien bis zur Küste an den Ärmelkanal.

N 50°56'7" E 6°40'49"
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Grabkammer

Kaulardstraße 2
50354 Hürth-Efferen
Deutschland

Grabkammer aus Tuffstein mit Sarkophagen, wohl aus dem 3.-4. Jh. n. Chr.Bild: Geolina163 via Wikimedia Commons

N 50°53'38" E 6°54'15"
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Alle Limeskommunen in Nordrhein-Westfalen
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