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Neuss-Gnadental

Ein Hinweisschild auf den ehemaligen römischen Lagerbereich in Neuss-Gnadental.
Bild:

Hinweistafel auf den ehemaligen römischen Lagerbereich in Neuss-Gnadental.

Legions-/Reiterlager Novaesium

Das römische Legionslager Novaesium erlangte nach umfassenden Ausgrabungen durch Konstantin Coenen bereits Ende des 19. Jahrhunderts als "Koenenlager" internationale Bekanntheit. Sein Grundriss gilt auch nach wie vor als "Blaupause" eines römischen Legionslagers. Es bestand von 43 bis etwa 100 n. Chr., anschließend erreichtete man im Zentrum der vormaligen Lagerfläche ein Hilfstruppenkastell, in dem eine Reitereinheit untergebracht war. Das Kastell bestand bis etwa 300 n. Chr. Bis heute ist der Lagergrundriss im modernen Straßen- und Siedlungssystem erkennbar. Unterirdisch sind noch etwa 80 % der früheren Strukturen erhalten. 

Zugänglichkeit: öffentlich und privat

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in der Nähe
Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Haus Bürgel

Urdenbacher Weg
40789 Monheim am Rhein
Deutschland

Inmitten der Rheinaue Urdenbacher Kämpe zwischen Düsseldorf und Monheim am Rhein liegt das ehemalige Römerkastell Haus Bürgel. Im heutigen Gutshof befindet sich das Römische Museum, wo eine Fülle spätantiker Fundstücke attraktiv präsentiert werden. Pflasterungen im Außenbereich heben die Position mehrerer Türme, eines Tores und des einstigen Kastellbades hervor. Ein historischer Nutzgarten zeigt Gemüse und Kräuter aus germanischer und römischer Zeit sowie aus späteren Epochen.

N 51°7'25" E 6°52'34"
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Uferkastell Beckinghausen

Kreikenhof 5
44532 Lünen
Deutschland

Uferkastell und Versorgungslager an der Lippe mit Speicherbau und Töpferofen aus der Zeit zwischen 11- 8/7 v. Chr. Das Kastell gehörte logistisch zu Oberaden. Seine Innenfläche des Kastells betrug 1,6 Hektar, seine Umwehrung bestand aus drei Spitzgräben und einer Holz-Erde-Mauer.

N 51°35'56" E 7°33'8"
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Römervilla Blankenheim

In den Alzen
53945 Blankenheim
Deutschland

Neben thematischen Rad- und Wanderwegen lassen sich in Blankenheim auch die Reste eines römischen Landguts ("Villa rustica") finden, das zu den größter dieser Art im Rheinland gehörte. Mit moderner Architektur wurde hierbei die Säulenvorhalle, der Porticus, rekonstruiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sehenswerte römische Hinterlassenschaften können im Römerinformationszentrum des Eifelmuseums/Gildehaus begutachtet werden.

N 50°26'31" E 6°38'32"
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Stadtmauer / sog. „Sarg der Agrippina“

Komödienstr. 19
50667 Köln
Deutschland

Der runde Abschluss des Gebäudes Komödienstr. 19 ruht auf den Grundmauern eines Zwischenturmes der Stadtmauer; im Gehweg vor den Häusern Komödienstr. 43/45 ist ein ca. 6 m langes Teilstück der Stadtmauer konserviert.

N 50°56'29" E 6°57'17"
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Römische Grabkammer in Köln-Weiden

Aachener Straße 1328
50859 Köln-Weiden
Deutschland

Mitten in Köln-Weiden (Aachener Straße 1328) liegt einer der größten archäologischen Schätze Nordrhein-Westfalens: eine römische Grabkammer. Seit der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. bestattete dort eine reiche Gutsfamilie ihre verstorbenen Angehörigen. Lange Zeit war die Grabkammer nicht zugänglich - erst seit Juli 2019 ist sie als Teil eines attraktiven Lern- und Erlebnisortes eröffnet worden und kann besichtigt werden.

1843 eher zufällig bei Ausschachtungsarbeiten entdeckt zählt das Weidener Römergrab heute zu den besterhaltenen und eindrucksvollsten Grabanlagen aus römischer Zeit nördlich der Alpen. Es zeigt einen Großteil seiner originalen Ausstattung – Antike pur. Die unterirdische Grabkammer würde auch in Rom etwas Besonderes sein.

Die Grabkammer gewährt vielfältige Einblicke in die Jenseitsvorstellungen, das Bestattungswesen, den Totenkult und die Grabkunst der Römer. Sie öffnet die Tür ins Reich der Toten, erzählt aber auch viel über die Lebenden.

Besucher erwartet ein einzigartiger Raumeindruck mit emotionaler Faszination verstärkt durch das geheimnisvolle, fast magische Dämmerlicht, das durch die Öffnung im Boden des aufgesetzten Schutzbaus einfällt.

Und auch das ist die Grabkammer in Weiden: eines der frühesten Zeugnisse staatlicher Denkmalpflege in Deutschland. Die Wiederherstellung und Sicherung des archäologischen Befundes, die Errichtung eines Schutzbaus darüber und eines Wärterhauses gleich nebenan durch die preußische Provinzialverwaltung, seine öffentliche Präsentation und Zugänglichkeit im Jahre 1848 sind noch heute – gut 170 Jahre danach – beispiellos. Zudem ist das gesamte Ensemble mit keinem Geringeren als mit dem ehemaligen Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner verbunden.

N 50°56'19" E 6°49'28"
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Museum Burg Linn

Rheinbabenstr. 85
47809 Krefeld
Deutschland

Das Museum zeigt vielfältige Highlight-Funde verschieder Epochen, unter anderem zum Aufstand der Bataver gegen die Römer und zum Römerkastell Gelduba.

N 51°20'5" E 6°38'10"
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Spätrömischer Burgus "Villenhaus"

Brühl
50321 Hürth
Deutschland

Römischer Straßenposten aus dem 3. Jh. am höchsten Punkt der Ville.

N 50°49'6" E 6°53'22"
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Sarkophag

Südfriedhof, Höninger Platz
50969 Köln
Deutschland

Römischer Sarkophag des 4. Jh., verm. zugehörig zu römischem Gutshof am Raderthalgürtel 3.

N 50°54'2" E 6°56'38"
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rekonstruierte römische Brunnenfassung ("Klausbrunnen")

Kaller Straße, Urfey
53894 Mechernich-Kallmuth
Deutschland

Im Mechernicher Stadtgebiet verlaufen 25 km der sogenannten Eifelwasserleitung, einem der größten antiken Technikbauten nördlich der Alpen. Die 95,5 km lange Leitung versorgte vom 1. bis ins 3. Jahrhundert das antike Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) täglich mit 20 Millionen Litern Trinkwasser aus Quellen der „Sötenicher Kalkmulde“ bei Kall. Etliche sichtbare Teile dieses bedeutenden Bodendenkmals sind entlang des Römerkanal-Wanderwegs erlebbar. Die Brunnenstube Klausbrunnen etwa 700 m östlich von Kallmuth ist ein besonders schön rekonstruiertes Beispiel für eine römische Quellfassung. Unterhalb dieser Quellfassung ist der in der zweiten Bauphase des Römerkanals errichtete Leitungszweig aus dem Urfttal angeschlossen. Parkmöglichkeit: Vor Ort

N 50°33'15" E 6°37'10"
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Wachtturm?

Römische Wall-Graben-Anlage, Promenade
33604 Bielefeld
Deutschland

Unvollendete Anlage aus der Zeit der Drususfeldzüge 11-9 v. Chr. Der Außendurchmesser des Kreisgrabens betrug 32 m, der der rekonstruierten Innenfläche 24 m. Es gab keine Innenbebauung.

N 52°0'31" E 8°32'13"
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Alle Limeskommunen in Nordrhein-Westfalen
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