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Neuss-Gnadental

Ein Hinweisschild auf den ehemaligen römischen Lagerbereich in Neuss-Gnadental.
Bild:

Hinweistafel auf den ehemaligen römischen Lagerbereich in Neuss-Gnadental.

Legions-/Reiterlager Novaesium

Das römische Legionslager Novaesium erlangte nach umfassenden Ausgrabungen durch Konstantin Coenen bereits Ende des 19. Jahrhunderts als "Koenenlager" internationale Bekanntheit. Sein Grundriss gilt auch nach wie vor als "Blaupause" eines römischen Legionslagers. Es bestand von 43 bis etwa 100 n. Chr., anschließend erreichtete man im Zentrum der vormaligen Lagerfläche ein Hilfstruppenkastell, in dem eine Reitereinheit untergebracht war. Das Kastell bestand bis etwa 300 n. Chr. Bis heute ist der Lagergrundriss im modernen Straßen- und Siedlungssystem erkennbar. Unterirdisch sind noch etwa 80 % der früheren Strukturen erhalten. 

Zugänglichkeit: öffentlich und privat

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in der Nähe
Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Eifelmuseum Gildehaus

Ahrstr. 55-57
53945 Blankenheim
Deutschland

Informationszentrum zur Geschichte der Römer und ihrer Nachwirkungen in Blankenheim und der Nordeifel. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Geschichte der Römervilla Blankenheim - mit einer Nutzungsgeschichte vom 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. - und ihre moderne Rekonstruktion

N 50°26'14" E 6°38'59"
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Sarkophag

zwischen Jahnwiese und Adenauer-Weiher
50933 Köln
Deutschland

Sarkophag mit Spuren von Grabräubern; zugehörig zur Müngersdorfer Villa rustica, die sich im Bereich der Jahnwiesen erstreckt.

N 50°56'40" E 6°52'21"
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RomaNEum Neuss

Brückstraße 1
41460 Neuss
Deutschland

Das „RomaNEum“, das die Volkshochschule, die Musikschule und die Fernuniversität Hagen beherbergt, steht an einem historischen Ort. Im Gebäude sind Fundamente römischer Gebäude zu besichtigen. Vor dem RomaNEum sind die Grundrisse einer Herberge im Pflaster markiert.

N 51°11'53" E 6°41'43"
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Stadtmauer - Marsplatz

Marsplatz 3-5
50667 Köln
Deutschland

Teile der rheinseitigen Stadtmauer sind im Gewölbe des Restaurants erhalten.

N 50°56'15" E 6°57'33"
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Abschnitt Via Belgica: Nivelsteiner Sandwerke

Wildnis 78
52134 Herzogenrath
Deutschland

Sandsteinabbau seit der Römerzeit

N 50°53'23" E 6°5'0"
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Forum Arenacum Rindern

Hohe Str. 116
47533 Kleve-Rindern
Deutschland

Das Museum FORUM ARENACUM zeigt auf knapp 300 Quadratmetern römische und fränkische Funde aus Rindern und Umgebung, darunter Teile einer der größten Privatsammlungen Nordrhein-Westfalens.

N 51°48'47" E 6°7'37"
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Kastell

Marktplatz 11
52428 Jülich
Deutschland

N 50°55'20" E 6°21'27"
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Abschnitt Via Belgica, befestigte Straßenstation "Heidenburg"

Quadrath-Ichendorf
50127 Bergheim
Deutschland

Befestigte römische Straßenstation wohl aus dem 2. Jh. nach Christus. Überreste der Wall- und Graben-Anlage sind noch heute zu erkennen.

N 50°56'9" E 6°40'58"
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Haus Bürgel

Urdenbacher Weg
40789 Monheim am Rhein
Deutschland

Inmitten der Rheinaue Urdenbacher Kämpe zwischen Düsseldorf und Monheim am Rhein liegt das ehemalige Römerkastell Haus Bürgel. Im heutigen Gutshof befindet sich das Römische Museum, wo eine Fülle spätantiker Fundstücke attraktiv präsentiert werden. Pflasterungen im Außenbereich heben die Position mehrerer Türme, eines Tores und des einstigen Kastellbades hervor. Ein historischer Nutzgarten zeigt Gemüse und Kräuter aus germanischer und römischer Zeit sowie aus späteren Epochen.

N 51°7'25" E 6°52'34"
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Aufschluss Eifelwasserleitung

Siedlung Milde
53894 Mechernich-Breitenbenden
Deutschland

Das beim Straßenbau angeschnittene Teilstück der römischen Eifelwasserleitung bei Breitenbenden zeigt mehrere technische Details, die einen anschaulichen Einblick in die römische Technik des Aquäduktbaus geben. Dem Leitungsgerinne aus Stampfbeton (Opus camenticium) sitzt das Mauerwerk der Kanalwangen aus Handquadersteinen auf. Das Gewölbe, bestehend aus Grauwacke unter Verwendung von Mörtel, wurde über einem hölzernen Lehrgerüst errichtet. Die Abdrücke der Bretterlagen des Gerüstes sind im Mörtel noch sichtbar!

N 50°34'38" E 6°40'40"
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